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Kofferaufbau

Ein Kofferaufbau wird im Sonderfahrzeugbau zur technischen Ausstattung verschiedener Fahrzeugtypen genutzt. Es handelt sich dabei um einen Fahrzeugaufbau, der entweder fest oder wechselbar mit dem Chassis des zugrundeliegenden Fahrzeugs verbunden wird. Handelt es sich um die letztere Art von Kofferaufbau, wird dieser entsprechend auch als Wechselkoffer oder als Container bezeichnet.

Kofferaufbau: Anwendungen und Aufbau

Ein Kofferaufbau wird häufig bei Fahrzeugen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) verwendet. Dazu gehören beispielsweise Rettungswagen oder verschiedene Arten von Lkw-Aufbauten. Hubrettungsfahrzeuge, die als größten Ausrüstungsgegenstand Drehleitern oder Teleskopmasten mitführen, verfügen nicht über Kofferaufbauten.

Ein Kofferaufbau besteht in der Regel aus einem Leiterrahmen, der von stabilen Seitenwänden umgeben ist. Für den Leiterrahmen wird in der Regel Stahl genutzt, für Seitenwände je nach Hersteller oder Anwendung Aluminium oder Kunststoff. Dazu kommen weitere Arten der Konstruktion, wie Kofferaufbauten mit Sandwich-Leichtbauweise oder besonders isolierte, speziell ausgekleidete Thermokoffer. Für einen Sandwich-Leichtbau wird leichtes Kernmaterial zwischen zwei Deckschichten verbaut.

Als Grundlage für den Kofferaufbau dient in der Regel ein Lkw oder das Chassis eines klassischen Kastenwagens (auch bekannt als Sprinter-Klasse). Der Kofferaufbau wird entweder fest mit dem Chassis verbunden oder so angebracht, dass ein späterer Austausch des Koffers oder des Chassis möglich ist. In der Regel wird nach einer festgelegten Zeit oder bei Erreichen einer Kilometergrenze das Chassis gewechselt. Besonders bei technisch anspruchsvoll ausgestatteten Kofferaufbauten, wie sie in Rettungswagen zu finden sind, erhöht sich effektiv die Nutzungsdauer des Wechselkoffers, indem das Chassis gewechselt wird.

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