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Rettungswagen

Rettungswagen (RTW) sind Sonderfahrzeuge, die auf dem Gebiet der Notfallrettung zum Einsatz kommen. Der Rettungswagen unterscheidet sich vom Krankentransportwagen (KTW). Während dieser reguläre Krankentransporte durchführt, ist ein Rettungswagen auf den Einsatz in Notfällen spezialisiert.

In Deutschland obliegt die Aufsicht über die Rettungsdienste den Bundesländern. Daher verfügt jedes Land in diesem Bereich über eigene Gesetze und Verordnungen. Die Ausstattung von Rettungswagen in Deutschland ist dabei mit der DIN EN 1789 zum größten Teil einheitlich geregelt. Diese löste die zuvor gültige DIN 75080 ab. Die Grundsätze sind vorgeschrieben, aufgrund einer Reihe von optionalen Ausrüstungsgegenständen können jedoch Abweichungen auftreten.

Vor allem kommen als Krankentransport- und Rettungswagen die nach der DIN-Norm definierten Typen B und C zum Einsatz. Diese verfügen über eine deutlich umfangreichere Ausstattung, wobei Typ C noch einmal mehr Ausrüstung, wie ein Notfall- und Transportbeatmungsgerät, mitführt. Typ C sollte der Standard für einen Rettungswagen sein.

Weit verbreitet sind als Rettungswagen Kleintransporter mit Kofferaufbauten. Der Vorteil dieser Art des Sonderfahrzeugs ist, dass der Aufbau unabhängig von dem Basisfahrzeug weiterverwendet werden kann. Der Kofferaufbau wird dabei von einem Sonderfahrzeughersteller gebaut, auf das Basisfahrzeug gesetzt und mit der notwendigen Ausstattung versehen. Soll das Basisfahrzeug am Ende der Laufzeit ersetzt werden, kann der Kofferaufbau übernommen werden. Dies senkt effektiv die Investitionskosten.

Hinsichtlich der Fahrzeugtechnik entsprechen die Basisfahrzeuge zum großen Teil der Serienversion. Aufgrund der hohen Anzahl an elektrischen Verbrauchern in einem Rettungswagen verfügen viele Fahrzeuge über eine Motorweiterlaufschaltung. Diese erlaubt das Abziehen des Zündschlüssels, ohne dass der Motor abgestellt wird. Dies senkt die Diebstahlgefahr und versorgt die zahlreichen medizinischen Geräte sowie die Signalanlage weiterhin mit Strom.

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