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Kommandowagen

Unter einem Kommandowagen (KdoW) wird eine genormte Baugröße unter den Einsatzleitwagen (ELW) verstanden. Grundsätzlich dienen Einsatzleitwagen bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, zum Beispiel Feuerwehr oder Polizei, dazu, die Einsatzleitung und deren Ausrüstung zu transportieren und einen Einsatz zu koordinieren.

Ein Kommandowagen in Deutschland muss der Norm DIN 14507 Teil 5 entsprechen, um als ein solcher zu gelten. Diese Baugröße dient vor allem der Koordination kleinerer Einsätze. Infrage kommen alle gängigen Pkw-Modelle bis zu einer festgelegten Größe, die mit modernen Methoden der Fahrzeugtechnik umgerüstet werden. Gemäß der DIN darf das Fahrzeug maximal ein Gewicht von 3,5 Tonnen vorweisen, mindestens jedoch 1,7 Tonnen. Ausgestattet wird ein Kommandowagen mit zusätzlichem Zubehör, wie Atemschutzgeräten, Führungsmaterialien und Funkgeräten. In der Regel handelt es sich um herkömmliche Pkw, etwa Kombis oder Geländewagen, die schneller als andere Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle eintreffen können. Dadurch können sich Führungskräfte vorab ein Bild von der Situation verschaffen und die Umgebung erkunden.

Gemäß der Norm sollte ein Kommandowagen außerdem Platz für mindestens drei Personen einschließlich Fahrer bieten und aus dem Stand innerhalb von 15 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen können. Im Rahmen der Systemintegration werden passende Fahrzeuge gemäß der Anforderungen, die von der DIN 14507 vorgegeben werden, umgerüstet.

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