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Mehrbereichsantennen

Mehrbereichsantennen kommen im behördlichen Mobilfunk, beispielsweise in Sonderfahrzeugen für Militär, Polizei und Feuerwehr, zum Einsatz. Die dahinterstehende Funktechnik erlaubt es, auf unterschiedliche Frequenzbänder mit einer einzelnen Antenne zuzugreifen – eine Mehrbereichsantenne ist demnach multibandfähig.

Ergänzend dazu werden oftmals sogenannte Duplexweichen eingebaut, welche die gleichzeitige Nutzung verschiedener Frequenzbänder über eine kompatible Mehrbereichsantenne zusätzlich unterstützen. Diese Duplexweichen verfügen über einen Duplexkanal. Als solcher wird ein Frequenzpaar bezeichnet, dessen Frequenzen um einen bestimmten Abstand versetzt sind. Entsprechend können beide Frequenzen mit der gleichen Antenne empfangen werden.

Mehrbereichsantennen: Anwendung

Im Einsatzbereich von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie der Bundeswehr wird über Mehrbereichsantennen beispielsweise das 2-Meter- und 4-Meter-Band genutzt. Diese liegen in den Frequenzbereichen um 150 beziehungsweise 80 MHz und werden zusätzlich jeweils in ein Ober- und Unterband unterteilt. Für den Einsatzstellenfunk des BOS-Funks wird zum Beispiel der Frequenzbereich von 165 bis 174 MHz verwendet, für den Leitstellenfunk der Bereich von 74 bis 87 MHz. Auch der Bundeswehr steht für das Inland das 4-Meter-Band zur Verfügung. Mit einer Mehrbereichsantenne können unterschiedliche Kanäle flexibel genutzt werden, die den Frequenzzuweisungen der jeweiligen Behörde entsprechen.

Für weitere Informationen, insbesondere über die Realisierung von Mehrbereichsantennen in Sonderfahrzeugen für Militär, Polizei oder Feuerwehr, steht Ihnen das Team von Norrenbrock Technik gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns.

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